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Hess. Stipendiatenanstalt


Hessische StipendiatenanstaltAngesichts des nicht lange zurückliegenden 475-jährigen Jubiläums der Hess. Stipendiatenanstalt bietet es sich an, dass die Bürgerinnen und Bürger wieder kennenlernen, was ihre Heimatstadt Rotenburg a. d. Fulda in Zusammenarbeit mit der Hess. Stipendiatenanstalt jungen, angehenden Studierenden aus Rotenburg anbietet.

Als Philipp der Großmütige 1529 die Hessische Stipendiatenanstalt gründete, legte er einen Grundstein studentischer Bildung. Bis heute profitieren Studierende aus der ganzen Welt von der Bildungsidee, begabte Studierende zu fördern, indem sie gemeinsam leben und lernen.

Seit der Gründung der Stipendiatenanstalt sind hessische, begabte und finanziell bedürftige Studenten Stipendiaten gewesen. Heute leben 39 Studierende, vornehmlich aus Hessen, aber auch aus der ganzen Welt, in einem Wohnheim im Schloss Marburg, deren Zimmer nach den hessischen Präsentationsstädten benannt worden sind. In Doppel- und Einzelzimmern wohnen - zu Mietpreisen zw. 74,- und 124,- Euro, mit Blick über ganz Marburg - Theologen und Medizinerinnen, Juristen und Germanisten, Historiker und Psychologen unterschiedlichster Religionen und Weltanschauungen.

Ganz im Sinne Philipps haben sich die Institution und ihre Idee weiterentwickelt. In den historisch bedeutsamen 60er Jahren, als sich in Deutschland nicht nur die Bildungspolitik veränderte, bekamen die Stipendiaten mehr Rechte und mehr Pflichten. Die demokratische Selbstverwaltung veränderte das Haus.

Studentinnen durften einziehen. Alle gemeinsam waren und sind für die Gemeinschaft verantwortlich: von der Küche bis zum Müll, von der Einladung der 'Mittwochsgäste', wie z.B. Jürgen Fliege, bis zur wöchentlichen Hausversammlung, von der wöchentlichen Andacht bis zur Vorbereitung des Jubiläums 2004.

Bemerkenswert und historisch einmalig ist das Zusammentreffen der Kräfte, die die Stipendiatenanstalt als besondere Bildungseinrichtung am Leben erhalten. Etwa 20 hessische Städte haben seit 1529 das Präsentationsrecht. Ein 475 Jahre altes Recht, das in Verbindung mit der Universitätsgründung, an der die gleichen Städte beteiligt waren, für die Entwicklung Hessens kaum zu überschätzen ist.

Die heutigen Bürgermeister dieser Städte können junge Menschen aus ihren Städten als Bewohnerinnen bzw. Bewohner präsentieren. Hiermit verbinden sich mindestens 4 Vorteile:

  • Die Stadt beweist, dass ihr die Bildung der Jugend am Herzen liegt.

  • Die Stadt hilft mit wenig finanziellem Aufwand angehenden Studierenden aus Rotenburg a. d. Fulda. Kinder mitunter finanziell schlechter gestellter Familien bekommen durch ihre Präsentation einen günstigen Wohnplatz in der Universitätsstadt Marburg.

  • Bei einem guten Studium und Mitarbeit in dem selbstverwalteten Wohnheim wird ein weiteres Stipendium in Aussicht gestellt. Die Leistungen dieses zusätzlichen Stipendiums liegen bei 130,- Euro Büchergeld pro Semester und freiem Mittagessen im Schloss.

  • Die Mieten werden von der Universität mit ca. 100,- Euro pro Monat und Zimmer subventioniert. Die Stadt Rotenburg a. d. Fulda ermöglicht mit ihrem momentanen Jahresbeitrag einem Studierenden einen finanziellen Wertvorteil von etwa 1.100,- Euro. Dies ist eine einmalige und günstige Möglichkeit, ein eigenes stadtspezifisches Bildungsstipendium jungen Mitbürgern anzubieten.


Interessierte sollten sich unter dem o.a. LINK über ihre Möglichkeiten der Förderung informieren!



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Stadt Rotenburg a. d. Fulda
Marktplatz 15 | 36199 Rotenburg a. d. Fulda | Tel.: 06623 933-01 | magistrat@rotenburg.de
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