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Vaterschaftsanerkennung


 
 
Die Vaterschaft kann anerkannt werden:
•          zum Kind einer nicht verheirateten Mutter,
•          zum Kind einer verheirateten Mutter, wenn das Kind nach Anhängigkeit eines Scheidungsverfahrens geboren worden ist.
 
Wo kann die Vaterschaft anerkannt werden?
•          bei jedem Standsamt,
•          bei jedem Jugendamt,
•          bei allen Amtsgerichten oder Notaren.
 
Wie wird die Vaterschaft anerkannt?
•          persönlich durch den Vater,
•          mit persönlicher Zustimmung durch die Mutter und eventuell
•          weiterer persönlicher Zustimmungen Dritter
 
Zu welchem Zeitpunkt kann die Vaterschaft anerkannt werden?
•          die Anerkennung ist vor der Geburt möglich,
•          die Anerkennung ist auch nach der Geburt möglich.
 
Welche Unterlagen sind vorzulegen?
•          Geburtsurkunde des Anerkennenden, bei ausländischen Urkunden zusätzlich eine deutsche Übersetzung,
•          gültiger Personalausweis (bei Ausländern: gültiger Reisepass) des Anerkennenden,
•          gültiger Personalausweis (bei Ausländern: gültiger Reisepass) der Kindesmutter, wenn sie zur erforderlichen Zustimmung gleichzeitig anwesend ist, ansonsten
•          die bereits vorliegende Zustimmung der Kindesmutter,
•          gültiger Personalausweis (bei Ausländern: gültiger Reisepass) Dritter, wenn sie ebenfalls zustimmen müssen und anwesend sind.
 
Sind Gebühren zu zahlen?
•          Vaterschaftsanerkennungen bei Standesämtern und Jugendämtern sind gebührenfrei.
•          Zustimmungserklärungen bei Standesämtern oder Jugendämtern sind ebenfalls gebührenfrei.
 
Gibt es Fristen und Termine?
•          Vaterschaftsanerkennungen und Zustimmungserklärungen sind grundsätzlich an keine Fristen und Termine gebunden. Sie können jederzeit abgegeben werden.
•          Ausnahme: Zum Kind einer verheirateten Mutter, wenn das Kind nach Anhängigkeit eines Scheidungsverfahrens geboren worden ist muss die Vaterschaft innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft der Scheidung anerkannt sein. Ist diese Frist verstrichen kann die gesetzlich vermutete Ehelichkeit des Kindes nur noch gerichtlich angefochten werden.
 
Wann wird die Vaterschaftsanerkennung wirksam?
•          zum Kind einer nicht verheirateten Mutter: Nach erklärter Vaterschaftsanerkennung und persönlicher Zustimmung der Kindesmutter bei den Behörden wo die Vaterschaft anerkannt werden kann,
•          zum Kind einer verheirateten Mutter, wenn das Kind nach Anhängigkeit eines Scheidungsverfahrens geboren worden ist: Nach erklärter Vaterschaftsanerkennung und persönlicher Zustimmung der Kindesmutter und persönlicher Zustimmung des „Noch-Ehemannes' bzw. des geschiedenen Ehegatten bei den Behörden wo die Vaterschaft anerkannt werden kann und nach Vorlage eines rechtskräftigen Scheidungsurteils,
•          bei minderjähriger Kindesmutter oder minderjährigem Vater nach Entgegennahme der erforderlichen weiteren Zustimmungen,
•          eine Anerkennung unter einer Bedingung oder Zeitbestimmung ist nicht möglich
 
Welche Folgen ergeben sich aus der Vaterschaftsanerkennung?
•          Die wirksame Vaterschaftanerkennung schafft verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Vater und Kind mit unterhalts- und erbrechtlichen Folgen.
•          Unberührt bleibt durch sie die gesetzliche Vertretung und der Familienname des Kindes. Doch nach einer wirksamen Vaterschaftsanerkennung können hierzu entsprechende Erklärungen abgegeben werden. Z.B.: Das gemeinsame Sorgerecht kann beim Jugendamt erwirkt werden oder namensrechtliche Erklärungen können beim Standesamt abgegeben werden. Achtung: Nach Erhalt der erstmaligen gemeinsamen Sorge beginnt allerdings eine Dreimonatsfrist. Nur in dieser Zeit kann der Familienname des Kindes im Standesamt neu bestimmt werden.
•          Erkennt ein deutscher Staatsangehöriger zu einem ausländischen Kind die Vaterschaft an, erwirbt das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn das Anerkennungsverfahren vor Vollendung des 23. Lebensjahres des Kindes eingeleitet wurde.
 
 



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