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Geschichte / Chronik



769
schon werden die bereits aus je sechs Höfen und 90 Morgen Land bestehenden heutigen Stadtteile Braach, Breitingen (heute Hochmahle) und Lispenhausen im Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld unter den Orten genannt, die der Abt selbst erworben oder geschenkt bekommen hat.

1074
ist die Gegend am Fuldaknie Aufmarschgebiet Heinrichs IV., der hier bei Breitingen und Breitenbach sein großes Heer zum Kampf gegen die Sachsen bereitstellt.

1134
wird die Braacher Wehrkirche erneuert und erweitert, wie ein Stein am Südportal kundtut.

1146
wird der Stadtteil Dankerode erstmals erwähnt

Etwa 1150
Errichtung der Burg Rodenberg auf dem Hausberg.


1170, 1182,1197
werden uns aus Urkunden die ersten Rotenburger Burgmannen, Adlige derer von Rotenburg bekannt.

1185
gebot Landgraf Ludwig (1172 - 1190) "seinen Städten", unter denen auch Breitingen aufgeführt ist, den handeltreibenden Mönchen des Klosters Spießkappel keinen Zoll abzuverlangen. Breitingen hatte also Markt-, Münz- und Zollrecht, war Stadt. Nach vorsichtigen Schätzungen dürfte die Stadt Rotenburg a. d. Fulda zwischen 1180 und 1190 entstanden sein.

1212
wird Rotenburg zum zweiten Mal zerstört durch König Otto IV.

1219
ist der erste Braacher Erzpriester nachgewiesen; Braach bleibt Erzpriestersitz bis zur Reformation

1248
wird Rotenburg erstmals urkundlich als 'civitas', eine bürgerlich verwaltete Stadt mit allen ihren Rechten und Pflichten, erwähnt. Wenn auch Rotenburg in dieser Zeit erstmals als Stadt genannt wird, so weisen doch viele Gegebenheiten auf eine weiter zurückliegende Entstehung hin.

1253
urkundliche Erwähnung der Kapelle St. Georg (später Hospital).

1259
ist der Stadtteil Seifertshausen erstmals erwähnt.

1274
wird der Stadtteil Erkshausen erstmals urkundlich erwähnt.

1290
erste Erwähnung des westlich von Rotenburg gelegenen Gutes Ellingerode.

1290
erneuert und verstärkt der hessiche Landgraf die Stadtmauern und Tore Rotenburgs.

1303
Erste schriftliche Kunde vom Handwerks- und Zunftwesen. Man spricht von einer Fleischbank zwischen den Schlachtbänken der Metzger.

1310
wird der Stadtteil Schwarzenhasel erstmals in einer Urkunde des Klosters Cornberg als "Hasela" genannt.

1320
wird die Lispenhäuser Kapelle erwähnt im Zusammenhang mit der Kirche in Breitingen (Hochmahle), die beide zusammen 1485 als eine Pfarrei genannt werden: 'Lispenhausen alias Breitingen'.

1322
tritt der Stadtteil Mündershausen erstmals in Erwähnung.

1340
wird die Neustadt als eine eigene Gemeinde angelegt.

1353
wird ein geistliches Stift gegründet, das man 1356 von der Alt- in die Neustadt verlegt.

1370
Die Stiftskirche - St. Maria und St. Elisabeth - wird im Bau begonnen. Das Schiff wird erst 1484 fertig gestellt.

1470
erbaut Landgraf Ludwig II. ein Schloss unmittelbar an der Fulda, unweit des früheren burgartigen Besitzes.

1478
wird bei einem großen Stadtbrand das Schloss fast völlig zerstört, jedoch bald wieder aufgebaut.

1495
wird die Kirche der Altstadt St. Jakob geweiht.

Um 1520
wird die Kirche in Dankerode erbaut.

1528
führt man in Rotenburg die Reformation ein; in Braach wird sie erst 1536 wirksam.

1540
ließ sich Landgraf Phillip im Rotenburger Schloss mit der schönen Margarete von der Saale "zur linken Hand" trauen, wiewohl er noch mit seiner ersten Frau rechtskräftig verheiratet war.

Schon 1564
gehört die Lispenhäuser Kirche zur Kaplanei der Rotenburger Neustadt.

1570
lässt Landgraf Wilhelm IV. ein neues Renaissanceschloss an der Stelle des alten errichten, von dem noch heute Südflügel und Marstall zu sehen sind.

1597
wird ein massives Rathaus erbaut.

1600
wurden durch Landgraf Moritz Wehr und Schleuse in der Fulda erbaut, da er die Fulda bis Hersfeld schiffbar haben wollte.

1601
war die offizielle Eröffnung der Fuldaschifffahrt. Nun verkehrten die sogenannten "Fuldaböcke" nach Fahrplan flussauf- und flussabwärts. Für die Beförderung der Waren gab es Tarife.

1607
werden Alt- und Neustadt vereinigt.

1615
brennen in Braach 57 Häuser ab, ohne Stallungen und Scheunen gerechnet.

1618
aus diesem Jahr stammt vermutlich der Treppenturm an der Wasserburg in Lispenhausen.

1627
wird Rotenburg durch die Vierteilung des Hessenlandes Residenz eines regierenden Hofes, eines Quartfürsten.

1637
stecken im Dreißigjährigen Krieg sechs Soldaten des Regiments Isolani die Stadt und auch das Rathaus in Brand.

1648
ist durch die Kriegseinwirkungen die Einwohnerzahl Rotenburgs auf 54 Männer und 18 Frauen zusammengeschmolzen.

1656
wird das Rathaus in heute zu sehender Form wieder aufgebaut.

1750
wird in zehnjähriger Bauzeit der Westflügel des Schlosses (Haupteingang) durch Landgraf Konstantin abgerissen und als Barockbau erneuert.

1755
wurde der Bückeburger Leibarzt Bernhard Christoph Faust am 23. Mai in Rotenburg - in der Weingasse - geboren.

1789
lässt Landgraf Emanuel den baufälligen Nordflügel des Schlosses (zur Fuldaseite hin) sowie den Ostflügel (Saalbau) abreißen und den ersten durch einen klassizistischen Bau ersetzen.

1819
ist im Rotenburger Schloss Prinz Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst geboren, der von 1894 - 1900 deutscher Kanzler war.

1834
erlischt die Rotenburger Quart; der Besitz fällt an das Haus Hessen-Kassel zurück.

1848
wird die Eisenbahnlinie Bebra-Kassel eröffnet.

1858
wird in Schwarzenhasel die Kirche gebaut.

1859
hat Lispenhausen bereits 637 Einwohner.

1882
entsteht die erste eiserne Brücke über die Fulda zwischen Alt- und Neustadt. Der Friedhof in Mündershausen wird angelegt.

1887
wird mit der Anlage einer Wasserleitung, von der Quelle im Heienbach ausgehend, für die Neustadt begonnen.

1900
wird die Lispenhäuser Kirche nochmals erweitert.

1910
baut man die heutige Jakob-Grimm-Schule als Lehrerinnenseminar vor dem Westtor der Stadt.

1911
wird die Braacher Fuldabrücke errichtet.

1912
Einweihung des Lehrerinnenseminars vor dem Westtor der Stadt, heutige Jakob-Grimm-Schule. Reste der Burg 'Rodinburg' auf dem Hausberg - heute als 'Alter Turm' bekannt - werden freigelegt.

1921
wird die erste Jugendherberge der Stadt in der 'Villa Wildeck' eröffnet.

1923
brennt die große Hess'sche Mühle bei der Brücke ab.

1930
wird der Alheimerturm, nunmehr aus Stein, errichtet und eingeweiht. Rotenburg erhielt das Prädikat als anerkannter Luftkurort.

1931
erhält die Kreisverwaltung ein neues Gebäude in der Neustadt (Lindenstraße).

1933
geht das Schloss durch Kauf in das Eigentum der Stadt Rotenburg über.

1945
wird beim Einmarsch amerikanischer Truppen das Mittelteil der 1882 erbauten eisernen Brücke gesprengt. Ansonsten bleibt die Stadt von wesentlichen Gebäudeschäden verschont.
Die Braacher Brücke wird angeschossen und etliche Häuser des Dorfes erleiden Beschusschäden.

1946
erhöht sich die Einwohnerzahl Rotenburgs auf 6300 durch den Zustrom von ca. 2000 Heimatvertriebenen.

1948
begeht Rotenburg seine 700 Jahrfeier.

1948
beginnt man, den Stadtteil Hochmahle (ehemals Breitingen) zu bebauen.

1951
schenkt die Stadt das Schlossgebäude dem Land Hessen, das nach gründlicher Renovierung die Landesfinanzschule (Eröffnung 1953) darin unterbringt.

1954
kann das neue Kreiskrankenhaus am Kratzberg eröffnet werden.
In Braach wird das Dorfgemeinschaftshaus, eines der ersten in Hessen, eingeweiht.

1956
wird die Albert-Schweitzer-Schule am Breitinger Kirchweg ihrer Bestimmung übergeben.

1961
ist Rotenburg wieder Garnisonsstadt geworden. Soldaten ziehen in die neu erbaute Kaserne am Silberberg ein.

1964
wird die evangelische Martin-Luther-Kirche im Bereich 'Hochmahle' und

1966
die katholische Christus-Erlöser-Kirche in der Mündershäuser Straße eingeweiht.

1965
begeht der Stadtteil Braach seine 1200-Jahr-Feier.

1967
ist die neue Grundschule am Höberück fertig.
Der Stadtteil Braach erhält nach langjähriger Teilnahme am Wettbewerb 'Unser Dorf soll schöner werden' die Goldmedaille im Bundesentscheid zugesprochen.

1968
wird die neue Fuldabrücke mit anschließender Hochstraße im Bereich der Brauhausstraße in Betrieb genommen. Die Jugendherberge 'Am Schlosspark' wird ihrer Bestimmung übergeben.

1971
wird Rotenburg der Titel 'Staatlich anerkannter Luftkurort' erneut verliehen.

1972
Am 1. Januar werden die Orte Atzelrode, Braach und Mündershausen und am 1. August die Orte Dankerode, Seifertshausen, Erkshausen, Schwarzenhasel sowie Lispenhausen als neue Stadtteile in den Stadtverband eingegliedert. Die Einwohnerzahl steigt damit auf ca. 13750.
Das neue Hallenbad wird in diesem Jahr fertig gestellt und der Bau des Herz und Kreislaufzentrums (HKZ) begonnen.

1973
kann die Verwaltungsfachhochschule auf der Seewiese ihrer Bestimmung zugeführt werden.

1974
wird das auf dem Hausberg erbaute Großprojekt 'Herz- und Kreislaufzentrum' (HKZ) mit dem Hotel 'Pergola' in Betrieb genommen.

1975
wird die neu errichtete Bundesschule der Betriebskrankenkassen eröffnet.

1975-1980
werden in den Stadtteilen die Dorfgemeinschaftshäuser ihrer Bestimmung übergeben.

1976
sind erneute Ausgrabungen an der Burg 'Rodinburg'.

1980
wird Rotenburg jüngste Hochschulstadt. Der historische Marktplatz wird neu gestaltet und mit der Fertigstellung des
Mehrzweckhauses ein Beispiel für hervorragende Stadtsanierung geschaffen. Die biologische Kläranlage wird in Betrieb genommen.

1981
erfolgt die offizielle Einweihung des renovierten Rathauses mit dem neu konzipierten Verwaltungszentrum einschließlich des Rathauscafe`s.

1982
wird der Gebäudekomplex 'Rathaus am Marktplatz' vom hessischen Staat mit einer Plakette bedacht, die den Architekten, dem Bauherrn sowie den Handwerkern eine vorbildliche Leistung bestätigt. Die Altenstube in der Weingasse wird eröffnet.

1984
Am 17. August wird das neu gebaute Gästehaus des Herz- und Kreislaufzentrums eingeweiht.

1986
zehnjähriges Partnerschaftsjubiläum mit der französischen Partnerstadt Argentan. Benennung der neuen Fuldabrücke in 'Brücke der Städtepartnerschaften'.
Feierliches Gelöbnis der ersten Bundeswehr-Rekruten auf dem Marktplatz.
Im August wird das EDV-Bildungsinstitut in der ehemaligen Heienbach-Schule eröffnet.
Der Stadtteil Lispenhausen feiert sein 1200-jähriges Ortsjubiläum.
Einweihung des Marstalls mit Technikerschule der hessischen Straßenbauverwaltung am 01. Oktober.
Das erste Wüstefelder 'Rapsblütenfest' wird gefeiert.

1987
Einweihung des neuen kardiologischen Fachkrankenhauses des Herz- und Kreislaufzentrums.

1988
offizielle Verschwisterung mit Rothenburg/Schweiz am 18. Juni in der Schweiz und zehnjähriges Partnerschaftsjubiläum mit der englischen Partnerstadt Gedling.

1989
erteilt das Land Hessen dem Herz- und Kreislaufzentrum die Genehmigung, Operationen am offenen Herzen vorzunehmen (Errichtung einer Herzchirurgie). Es erfolgt die Grundsteinlegung für das Hotel 'Rodenberg'.

1990
entsteht die Park-and-Ride-Anlage gegenüber dem Bahnhof
und Eröffnung des Hotel 'Rodenberg' auf dem Hausberg.

1991
Erstmalige Aufstellung der größten Weihnachtspyramide Deutschlands auf dem Marktplatz.

1992
Anbringung des Glockenspiels am Rathausgiebel.

1993
Fertigstellung der Renovierung des Schlosses und Wiederaufnahme des Schulbetriebes der Landesfinanzschule.
Eröffnung der Rodenberg-Klinik für Privatpatienten.
Im Juni Einweihung des Wohnmobil-Parks auf dem Gelände des ehemaligen Schafhofs.

1994
wird die umfangreiche Dorferneuerung und damit verbundene Einfassung des Haselbachs in Seifertshausen abgeschlossen.

1995
Eröffnung des Hotel 'Zur Post' in der Bahnhofstraße. Im Mai 1995 wird erstmalig ein Bauern- und Handwerkermarkt - der "Kuckucksmarkt" im Stadtteil Braach eröffnet.

1996
Am 31. Mai erfolgt der erste Spatenstich und die Grundsteinlegung für das Trainings- und Kongresszentrum auf dem Hausberg zwischen Hotel 'Rodenberg' und Herz- und Kreislaufzentrum durch die Initiative der Pergolagruppe. Übergabe der nach historischem Vorbild neu erbauten Fuldabrücke.
Der Stadtteil Dankerode feiert seine Ersterwähnung vor 850 Jahren.

1997
Im Rahmen des innerstädtischen Hochwasserschutzes wird mit den Projekten zur Fulda-Renaturierung begonnen.
Rotenburg ist Austragungsort für Spiele der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen.
27.11. Eröffnung des Puppen- und Spielzeugmuseums der Familie Wächter, Bürgerstraße 1.

1998
Anfang Juli begeht die Stadt Rotenburg ihre offizielle 750-Jahr-Feier verbunden mit dem traditionellen Heimat- und Strandfest. Außerdem ist Rotenburg Austragungsort für die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen.

1999
Im Januar beschließt das Stadtparlament den Bau der neuen Tennisplätze auf den Überresten der Wüstung Breitingen.
Im April feiert die Jakob-Grimm-Schule ihr 75jähriges Jubiläum. Rotenburg ist Austragungsort für die Spiele der Handball-Europameisterschaft der weiblichen Jugend.
Teilnahme am bundesweiten 'Tag des offenen Denkmals'.

2000
Im November 2000 wir die erste Skulpturengruppe 'Zwei Knaben' an der alten Fuldabrücke aufgestellt. Es ist die erste von einer fünfteiligen Skulpturenreihe, die durch Spenden finanziert wird.

2001
Die begonnenen Renaturierungsmaßnahmen an der Fulda zeigen erste positive Wirkungen. Im Vergleich zu adäquaten Hochwasserständen ist der Fulda-Wasserstand um 60 cm gesunken. Im Juli wird die zweite spendenfinanzierte Figur der Skulpturenaktion 'Diakonisse' auf dem Marktplatz eingeweiht.
Im Mai wird die Geschichtswerkstatt in der Jakob-Grimm-Schule mit gesammelten Exponaten der AG-Spurensuche eröffnet.
Im November findet der 20. Tag der Heimatpflege statt.

2002
Tag des offenen Denkmals mit dem Thema
"Auf den Spuren Jüdischen Lebens" in Rotenburg a. d. Fulda und in Baumbach im September.

2003
Die Dienststelle des Rotenburger Katasteramtes schließt nach ca. 30 Jahren.
Im März beschließt das Ministerium den Bundeswehrstandort Rotenburg a. d. Fulda beizubehalten, allerdings ohne das Panzergrenadierbataillon 52.
Im April erhält der Stadtteil Lispenhausen die Zusage für das Dorferneuerungsprogramm.
Die Post baut 9 Standorte für Briefkästen in der Kernstadt ab, ohne die Bürger darüber zu informieren.
Im Mai werden 71 Soldaten des Pz. Gren. Btl. 52 zum Einsatz in Bosnien für 6 Monate verabschiedet.
Die Hosenfabrik Brühl produzierte im Jahr 2002 1,3 Mill. Hosen und im Jahr 2001 1,4 Mill. Hosen. Geschäftsführer ist Norbert Erhard; 118 Mitarbeiter sind in Rotenburg tätig, in Tunesien und Rumänien 580 Arbeiter.
Zum Heimat- und Strandfest im Juli gibt es ein verändertes Konzept. Live-Bands sorgen am Abend im Schlosspark für Unterhaltung.
In der Alheimer-Kaserne sollen ab 2004 pro Quartal 400 Rekruten die allgemeine Grundausbildung absolvieren, bisher waren es nur 150 Rekruten pro Quartal.
Die Ortsumgehung für den Stadtteil Lispenhausen im Zusammenhang mit der Dritten Fuldabrücke soll nun endlich gebaut werden.
Immer mehr große und kleine Firmen in der Region müssen Insolvenz anmeldung.
Im August wird die DRK - Ortsvereinigung Rotenburg 111 Jahre alt.
Im September kommt Hessens Ministerpräsident Roland Koch zu einem gemeinsamen Leserforum der HNA und HZ nach Rotenburg.
Im Steinweg wird von Bürgermeister Manfred Fehr der Brunnen "Steinborn" eingeweiht.
Kommandeut Michael Helmich gibt bekannt, dass ab Januar 2004 das Pz. Gren. Btl. 52 der Alheimer-Kaserne künftig 600 Soldaten haben wird und zu einem Ausbildungsbataillon umfunktioniert werden soll.
In dem kleinen Fachwerkhaus (Brauhausstrasse 2), das bekanntlich als Mikwe (Jüdisches Ritualbad) gedient hat, wird mit archäologischen Arbeiten begonnen. Das Gebäude wird zu einer Gedenk- und Begegnungsstätte umgebaut.
Die Hessische Landesfinanzschule feiert 50jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.
Im Oktober werden im gesamten Stadtgebiet über 800 im Energieverbrauch sparsamere Lampen installiert.
Im November wird Erster Stadtrat Franz Toby in der polnischen Stadt Czerwiensk aufgrund seiner Hilfe an den Menschen dort zum Ehrenbürger ernannt.
Im Dezember erhält die AG Spurensuche der Jakob-Grimm-Schule den Deutschen Jugendvideopreis 'Young Media 2003' für die Erforschung der jüdischen Gemeinde in unserer Stadt.

2004
Das Panzergrenadierbatallion 52 wird zu einem Ausbildungsbataillon umgebildet mit etwa 400 Rekruten pro Quartal in der Alheimerkaserne.
Im Februar feiert der Jugendhof auf dem Kratzberg sein 50jähriges Bestehen.
1. Teilnahme am Bundeswettbewerb 'Unsere Stadt blüht auf' mit dem Erfolg der Silbermedaille im Juli.
Im September findet das 'Fest der Berge' statt - 50jähriges Bestehen des Kreiskrankenhauses - 30 Jahre Herz- und Kreislaufzentrum - 30 Jahre BKK Akademie.
Ende des Jahres wird im Kreiskrankenhaus eine Praxis für Radiologische Diagnostik mit einem MRT-Gerät und eine Praxis für Neurochirurgie eingerichtet.

2005
Im Januar wird im Kreiskrankenhaus eine Praxis für Orthopädie eröffnet.
Im Juni wird der Alheimerturm 75 Jahre alt.
Im September wird die "Mikwe" - Gedenk- und Begegnungsstätte in der Brauhausstraße 2 mit einem Festprogramm und Gästen aus aller Welt eröffnet.
Bei der Teilnahme am Wettbewerb "Unsere Stadt blüht auf" erhält Rotenburg die Goldmedaille.
Nach abgeschlossener Modernisierung mit Kapazitätserweiterung stehen in der Verwaltungsfachhochule, Josef-Durstewitz-Straße 6, im Hauptgebäude und drei Nebengebäuden 592 Einzelzimmer mit Dusche/WC und Telefon, 30 Lehrsäle, Bibliothek, Cafeteria und vieles mehr zur Verfügung.

2006
Im März geht mit der Auflösung des Panzergrenadier Bataillon 52 in der Alheimer-Kaserne eine lange Tradition zu Ende (seit 1959 in Rotenburg).
Im September wird der Verein "Rotenburger Weinfreunde" gegründet und ein Weinberg am Teufelsberg mit Weinstöcken auf ca. 2000 qm angelegt.
Die Verwaltungsfachhochschule und die Landesfinanzschule mit der Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst werden organisatorisch zum Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz in Rotenburg a. d. Fulda zusammen gelegt.

2007
In der Nacht vom 18. auf 19. Januar fegt der "Orkan Kyrill" auch über unsere Region und richtet in den umliegenden Wäldern und im Stadtgebiet zahlreiche Sturmschäden an.
Im Mai wird das neue Altenpflegeheim der Kreisaltenpflege Hersfeld - Rotenburg in der Lindenstraße mit 99 Plätzen im Beisein von Hessens Sozial-Staatssekretär Gerd Krämer, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt sowie zahlreichen Gästen eingeweiht.
Aus Anlass des 25jährigen Bestehen kann die Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst zu einem Festakt am 05. Juni den Hessischen Minister der Justiz, Herrn Jürgen Banzer, als Ehrengast begrüßen.
Im Juli wird am Kreiskrankenhaus eine Gemeinschaftspraxis für die Orthopädie eröffnet.
Nach fast zweijähriger Umbau- und Sanierungsphase wird die naturkundliche Abteilung des Kreisheimatmuseum wieder eröffnet. Im Beisein der Ersten Kreisbeigeordneten Christa Bittner und zahlreichen Gästen würdigt Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt die aus dem Nachlass des Rotenburger Arztes Dr. Heinrich Eisenach stammenden Exponate als "alte Schätze".
Mit viel Anklang und Berichten in der Presse und im Rundfunk wird im September die "1. Rotenburger Karikade" an drei Ausstellungsorten gleichzeit eröffnet (Verwaltungsfachhochschule, Geschäftsräume in der Breitenstraße, BKK Akademie).
Anlässlich des 800. Geburtstages der Heiligen Elisabeth wird die Ausstellung "Krone, Brot und Rosen" in der Stiftskirche St. Maria und Elisabeth aufgebaut.
Die Renovierung der Kirche im Stadtteil Lispenhausen wird beendet.

2008
Der Verein für den neu geplanten Kunsttempel (ehemalige Katasteramt, Obertor 8) muzkkka - Museum für zeitgenössische Kunst, Kultur und Karikatur wird gegründet. Erster Vorsitzende ist Bürgermeister Manfred Fehr.
Die Turngemeinde im Stadtteil Lispenhausen begeht ihr 100jähriges Jubiläum.

2009
Jubeljahr - 100 Jahre Kultur- und Tourismusverein Rotenburg a. d. Fulda e. V., gegründet 1909 als Bürgerverein.
Der TV 1919 Braach e. V. feiert sein 90jähriges Jubiläum mit Festprogramm und Festzug im Stadtteil Braach.
Im Mai feiert der Stadtteil Seifertshausen seine 750-Jahr-Feier.
Im August wird das muzkkka - Museum für zeitgenössische Kunst, Kultur und Karikatur im ehemaligen Katasteramt, Obertor 8, eröffnet.
Die Fischtreppe am Wasserkraftwerk Haag wird im September eingeweiht.
Im Stadtteil Lispenhausen wird ein Dorfmittelpunkt am Bürgerzentrum geschaffen.
Außensanierung der Jakobi-Kirche auf dem Marktplatz, Restaurierung der Fassade, des Turmes und des Daches.

2010
Im Frühjahr wird mit der Sanierung des städtischen Hallenbades am Breitinger Kirchweg begonnen.
Im Mai wird der Zubra Energielehrpfad zwischen Bebra, Rotenburg und Alheim eröffnet.
Im August beginnen die Sanierungsarbeiten an der Brücke der Städtepartnerschaften.

2011
Im Oktober wird der neue Bürgersaal im Bürger- und Tourismuszentrum am Bahnhof eingeweiht.
Im Dezember wird das muzkkka - Museum für zeitgenössische Kunst, Kultur und Karikatur geschlossen.
Ebenfalls im Dezember wird das Amtsgericht Rotenburg aufgelöst, die Aufgaben des Amtsgerichtes Rotenburg gehen an das Amtsgericht Bad Hersfeld über.

2012
Im Mai feiert die Bundeswehr  Ihr 50 jähriges Bestehen in Rotenburg mit einer Serenade und Fackelzug.
Im Juni feiert der Stadtteil Schwarzenhasel seine 700-Jahr-Feier.
Im September enden die Sanierungsarbeiten an der Brücke der Städtepartnerschaften.
Im Oktober wird das städtische Hallenbad nach zweijährigen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet.

2015
Der Rotenburger Stadtteil Braach begeht im Mai seine 1250-Jahr-Feier.


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