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Pressemitteilung
Rotenburgs Haushalt 2026 genehmigt
Rotenburg a. d. Fulda, 18.02.25
Die Kommunal- und Finanzaufsicht des Landkreises hat kürzlich den Haushalt der Stadt Rotenburg für das Jahr 2026 genehmigt - als ersten im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Damit kann seitens der Stadtverwaltung nun unmittelbar mit Ausschreibungen, Auftragsvergaben und Maßnahmenumsetzungen begonnen werden.
Bereits Anfang Dezember wurde der Haushaltsplanentwurf 2026 durch den Haupt- und Finanzausschuss sowie die Stadtverordnetenversammlung beschlossen und an die Kommunal- und Finanzaufsicht des Landkreises zur abschließenden Prüfung weitergeleitet.
Die größten Investitionen im laufenden Jahr 2026 werden der Baubeginn des nördlichen Fuldaufers, die grundhafte Erneuerung der Straße „Im Heienbach“ sowie verschiedene Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Gefahrenabwehr sein. Außerdem soll eine hohe Summe in das Neubaugebiet „Aufm Kreuz“ in Lispenhausen sowie den Neubau der Kita „Abenteuerland“ in Lispenhausen investiert werden, die sich planmäßig bis ins Jahr 2028 zieht. Auch die Investitionen in die Erneuerung der Breitenstraße, inklusive Verrohrung und Oberflächendeckung, zieht sich bis in die Folgejahre, planmäßig mindestens bis ins Jahr 2029. Für diesen Zeitraum sind vorerst auch die Erneuerung der Straßenbeleuchtung der Stadt, inklusive Stadtteile sowie diverse Investitionen in Grün-, Park- und Freizeitanlagen geplant. Damit wird das Rotenburger Ziel deutlich, sich weiterhin als attraktiver Wohn- und Verweilort für alle Generationen zu manifestieren. Doch neben einem baulichen Aufschwung der Fuldastadt, spiegelt sich, wie in vielen Kommunen, auch in Rotenburg die knappe Finanzsituation wider. Bürgermeister Marcus Weber ist diesbezüglich nicht überrascht, da die Stadt weiterhin mit Umlageerhöhungen und, laut derzeitigem Zensusergebnis, Einbußen von Einwohnerzahlen zu kämpfen hat – eine eingereichte Klage beim statistischen Landesamt ist bisher zu keinem Ergebnis gekommen. Mit dieser kalkulierten Einwohnerzahl geht eine Reduzierung finanzieller Zuschüsse einher. „Trotz, oder gerade wegen der aktuellen Situation halten wir weiterhin an der Beantragung etwaiger Fördermittel des Landes oder auch des Bundes fest“, so Weber. „Wir konnten in den vergangenen Jahren häufig davon profitieren und werden auch in den kommenden Jahren alles in unserer Macht Stehende tun, entsprechende Projekte zur Förderung anzumelden, damit Rotenburg weiterhin eine attraktive Heimat bleibt.“
Neben dem Haushaltsplan wurde auch das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Rotenburg durch die Kommunalaufsicht final genehmigt. In einem solchen Konzept werden die Maßnahmen und Entscheidungen dargestellt, durch welche der Haushaltsausgleich schnellstmöglich wiederhergestellt werden kann, also Einnahmen und Ausgaben sich ausgleichen. „Wir werden den laufenden Haushaltsvollzug selbstverständlich engmaschig über das Jahr hinweg begleiten, damit das Haushaltssicherungskonzept nicht am Ende noch eingreifen muss“, betont Bürgermeister Marcus Weber. „Für unsere bisherige Arbeit spricht dabei, dass laut Genehmigung der Kommunal- und Finanzaufsicht auffällig ist, dass die Ist-Ergebnisse der Vorjahre durchgängig deutlich positiver ausfallen, als die Plan-Ergebnisse“, schließt Weber.

