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Dorfentwicklung (Stand Sommer 2026)

Die Stadt Rotenburg an der Fulda möchte in den kommenden Jahren gezielt die Entwicklung der Ortsteile fördern – mit Unterstützung des Landesprogramms Dorfentwicklung..

Die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg (MER) hat von der Stadtverwaltung den Auftrag erhalten, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und den Prozess strategisch zu begleiten.

Dorfentwicklung Haselgrund 

Was bisher geschah

Die Stadt Rotenburg a. d. Fulda beschäftigt sich bereits seit 2025 intensiv mit den Möglichkeiten der Dorfentwicklung. Im ersten Schritt wurden alle Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher sowie die Ortsbeiräte über die Inhalte, Ziele und Chancen des hessischen Dorfentwicklungsprogramms informiert. Gemeinsam wurde erörtert, welche Stadtteile Interesse an einer aktiven Beteiligung haben und welche Entwicklungsbedarfe vor Ort bestehen.

Nach intensiven Gesprächen und Abstimmungen fiel die Entscheidung, den Haselgrund mit den Ortsteilen Schwarzenhasel, Erkshausen, Dankerode und Seifertshausen als gemeinsames Fördergebiet für die weitere Entwicklung vorzusehen.

Anfang 2026 erarbeitete die MER im Auftrag der Stadt Rotenburg a. d. Fulda einen Förderantrag für die Durchführung einer Dorfmoderation sowie die Erstellung eines Kommunalen Entwicklungskonzeptes (KEK). Das KEK bildet die zentrale Grundlage für die spätere Bewerbung als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung.

Im Mai 2026 erhielt die Stadt die erfreuliche Förderzusage des Landes Hessen für die Dorfmoderation. Für die fachliche Begleitung des Prozesses konnte das Kasseler Planungsbüro akp gewonnen werden, das über umfangreiche Erfahrungen in der Dorf- und Regionalentwicklung verfügt.

Auftaktveranstaltung erfolgreich gestartet

Mit der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 16. Juni 2026 ist die Dorfmoderation offiziell gestartet.

Nach der Begrüßung stellte Frau Kunze vom Planungsbüro akp den Ablauf des Gesamtprozesses sowie die Inhalte des Kommunalen Entwicklungskonzeptes vor. Dabei wurden die Ziele der Dorfentwicklung und die Fördermöglichkeiten gemäß der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Dorfentwicklung und Dorfmoderation erläutert.

Für öffentliche Maßnahmen stehen im Rahmen des Programms Fördermittel von bis zu 1,5 Millionen Euro je Kommune zur Verfügung. Darüber hinaus besteht nach Anerkennung des Kommunalen Entwicklungskonzeptes die Möglichkeit, private Maßnahmen fördern zu lassen, sofern die jeweiligen Gebäude und Vorhaben die Anforderungen der Förderrichtlinie erfüllen.

Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Themenstationen. An vier Plakaten wurden Ideen, Stärken, Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten für die Ortsteile gesammelt. Die Themen umfassten:

  • Wohnen und Ortsbild
  • Kultur und Freizeit
  • Angebote für alle Generationen und Vereinsleben
  • Weitere Projektideen

Die zahlreichen Anregungen bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Ausarbeitung des Kommunalen Entwicklungskonzeptes.



So geht es weiter

In den kommenden Monaten werden die gesammelten Ideen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in mehreren Workshops weiterentwickelt und konkretisiert.

Workshop 1

  1. August 2026, 19:00 Uhr
    (Ort wird noch bekanntgegeben)

Workshop 2

  1. September 2026, 19:00 Uhr
    (Ort wird noch bekanntgegeben)

Workshop 3

  1. September 2026, 19:00 Uhr
    (Ort wird noch bekanntgegeben)



Anschließend werden die Ergebnisse in das Kommunale Entwicklungskonzept eingearbeitet. Der Beschluss des Konzeptes durch die Stadtverordnetenversammlung ist für Dezember 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung und Einreichung des Konzeptes erfolgt bis Ende Januar 2027.

Die Bewerbung als neuer Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung muss bis zum 1. Februar 2027 beim Land Hessen eingereicht werden. Die Bekanntgabe und Anerkennung der neuen Förderschwerpunkte wird im Sommer 2027 erwartet.

Die Stadt Rotenburg a. d. Fulda bedankt sich bereits jetzt bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich aktiv in den Prozess einbringen. Die Dorfentwicklung lebt von den Ideen, dem Engagement und der Mitwirkung der Menschen vor Ort. Gemeinsam soll die Zukunft des Haselgrunds nachhaltig und lebenswert gestaltet werden.



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