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Pressemitteilung
Rotenburger Stadtverordnetenversammlung hat die Arbeit aufgenommen
Rotenburg a. d. Fulda, 20.04.2026
Mit ihrer konstituierenden Sitzung am Donnerstag, den 16. April 2026 begann für die neu gewählte Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rotenburg a. d. Fulda nun die parlamentarische Arbeit für die kommenden fünf Jahre.
Das Ergebnis der Kommunalwahl vom 15. März 2026 hat die Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung dabei deutlich verändert. 14 Stadtverordnete gehören dem Parlament erstmals an, während 17 Mandatsträgerinnen und -träger in ihrem Amt bestätigt wurden.
Zu Beginn der Sitzung im Rotenburger Rathaus eröffnete und begrüßte Bürgermeister Marcus Weber die wieder gewählten und die neu gewählten Stadtverordneten mit dem Rotenburger Wappenspruch und brachte seinen Wunsch nach einer konstruktiven Zusammenarbeit für die Entwicklung der Fuldastadt zum Ausdruck.

Der ehemalige Stadtverordnetenvorsteher Thomas Nölke (SPD; recht im Bild) übergibt den Staffelstab an den neuen Vorsitzenden Andreas Börner (CDU; links im Bild)
Anschließend übergab er die Sitzungsleitung an Thomas Nölke, dem aktuell am längsten ununterbrochen angehörenden Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Dieser dankte allen Abteilungen und Gremien der Stadt, auch in seiner Funktion als ehemaliger Stadtverordnetenvorsteher, für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit während seiner Amtszeit. Sein besonderer Dank galt jedoch seiner Frau für die Zeit, die sie ihm gegeben hat, um das Amt entsprechend ausführen zu können. Anschließend leitete er die Wahl für den neuen Vorsitz der Stadtverordnetenversammlung ein. Zur Wahl vorgeschlagen war der bisherige stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Andreas Börner (CDU), der ohne Gegenvorschlag und mit einem einstimmigen Ergebnis gewählt wurde. Auch er dankte der Arbeit des bisherigen Parlaments und wünschte den aktuellen Mandatsträgern „den Mut zu streiten und zu kämpfen für den Konsens von Rotenburg – auf dem Niveau, das dieses Parlament immer ausgemacht hat.“ Mit den Worten „Jetzt geht’s los – hiermit hat sich das Parlament konstituiert“ übernahm er offiziell seinen neuen Posten.
Nach weiteren Wahlen, die die Organisation ihrer Arbeit in den nächsten fünf Jahren betrafen, wählte die neue Stadtverordnetenversammlung die acht ehrenamtlichen Mitglieder des Magistrats, dessen Vorsitz stets der Bürgermeister übernimmt. Claudius Nölke (CDU) wurde dabei erneut als Erster Stadtrat gewählt. Weitere Mitglieder sind die bisherigen Stadträte Eva Pippert (CDU), Dietrich Both (CDU), Heinrich Gering (UBR), Christian Kusche (UBR), Volker Willing (SPD), Reiner Wollrath (SPD) und als neues Mitglied des Magistrats konnte sich Stephan Heckeroth für das Bündnis90/Die Grünen durchsetzen.

Die neuen Mitglieder des Magistrats nach der Kommunalwahl am 15. März 2026, v.l.: Eva-Irma Pippert (CDU), Dietrich Both (CDU), Erster Stadtrat Claudius Nölke (CDU), Heinrich Gering (UBR), Reiner Wollrath (SPD), Stephan Heckeroth (GRÜNE), Volker Willing (SPD), Christian Kusche (UBR) mit dem neuen Stadtverordnetenvorsteher Andreas Börner (CDU) und Bürgermeister Marcus Weber (parteilos).
Nach der Wahl der Magistratsmitglieder übernahmen die durch ihre Stimmanzahl bei der Kommunalwahl gewählten Nachrücker der jeweiligen Parteien die freien Parlamentssitze. Damit setzt sich die Stadtverordnetenversammlung für die kommenden fünf Jahre aus 11 Mitgliedern der CDU-Fraktion, jeweils neun Mitgliedern der Fraktionen von SPD und UBR sowie zwei Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen zusammen.

