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Die vertrauliche Geburt

Frauen, die ihre Schwangerschaft geheim halten, haben zumeist große Angst, sich jemandem zu offenbaren; sie sind verzweifelt und isoliert und nehmen oftmals keine Geburtshilfe an. In Deutschland muss keine Frau ihr Kind heimlich und alleine zur Welt bringen. Jede Mutter hat das Recht, in den Schwangerschaftsberatungsstellen während und nach der Schwangerschaft anonym und beschützt Hilfe zu suchen. Um diesen Frauen besser zu helfen, trat am 1. Mai 2014 ein Gesetz in Kraft, das abgestufte Hilfen für Schwangere in Not vorsieht.

Hilfe und Unterstützung erhalten Frauen durch umfassende, anonyme
Beratung und Begleitung durch ein 24 h erreichbares Hilfstelefon

Schwangere in Not - anonym & sicher

+49 800 4040-20

geburt-vertraulich.de

oder persönliche und auf Wunsch anonyme Beratung und Unterstützung durch
qualifizierte Beraterinnen in mehr als  1.600 Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort.

Frauen, die auch nach der psychosozialen Beratung ihre Anonymität nicht aufgeben möchten, können zukünftig den Weg der vertraulichen Geburt wählen. Das neue Angebot ermöglicht eine geschützte und medizinisch betreute Entbindung. Die Beraterinnen begleiten die Frauen auch nach der Geburt, um ihnen bei der Lösung ihres Konflikts zur Seite zu stehen und sie in der Entscheidung zu unterstützen, ob sie ihr Kind zurücknehmen oder dauerhabt abgeben möchten. Wird das Kind im Falle einer vertraulichen Geburt zur Adoption freigegeben, so kann es mit 16 Jahren erfahren, woher es kommt - ein zentrales Bedürfnis eines jeden Menschen.