Rathaus & PolItik

Aktuelles

Öffentliche LoPa -Sitzung:  Montag, den 17. August 2026


Information der Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg mbH


Die Stadt Rotenburg a. d. Fulda plant im kommenden Jahr die grundhafte Sanierung der Breitenstraße. Die Maßnahme dient natürlich auch einem Neuaufbau der Straßenstruktur, aber die dringend erforderliche Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur ist ein Kernelement der Arbeiten, weshalb wir grundhaft und voll sanieren müssen.

Insbesondere die Trinkwasserleitungen haben das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht. Die noch vorhandenen Gussrohre weisen bereits Undichtigkeiten auf, zudem kam es in den vergangenen Jahren mehrfach zu Rohrbrüchen entlang der Leitungsstrecke. Sollte es zu einem größeren Schaden oder gar einem Komplettausfall der Hauptleitung kommen, wären die Auswirkungen erheblich: Neben der Breitenstraße wären auch die angrenzenden Straßenzüge in Richtung Fulda von Einschränkungen der Wasserversorgung betroffen.

„Die Erneuerung der Leitungen ist daher keine freiwillige Leistung, sondern eine notwendige Investition in die Versorgungssicherheit unserer Stadt“, betont Bürgermeister Marcus Weber.

Um die Belastung für den städtischen Haushalt möglichst gering zu halten, wird die Erneuerung der Straßenoberfläche mit Mitteln des Städtebauförderprogramms finanziert. Dadurch kann für diesen Teil der Maßnahme eine Förderung von bis zu 66 Prozent in Anspruch genommen werden. Da die Breitenstraße gleichzeitig eine Landesstraße ist, müssen bei der Planung außerdem die technischen und verkehrlichen Vorgaben des Landes Hessen berücksichtigt werden.

Ein erster Planungsentwurf wurde bereits in einer öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vorgestellt. Im Anschluss beschloss der Ausschuss, zusätzlich die Lokale Partnerschaft (LoPa) im Rahmen einer öffentlichen Sitzung einzubinden. Ziel ist es, Anregungen und Hinweise aus der Bürgerschaft in den weiteren Planungsprozess einfließen zu lassen.

Die Ergebnisse der LoPa-Beratung werden im September dem Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt und fließen anschließend, wenn möglich, in die weitere Ausarbeitung der Planung ein. Die Stadt setzt damit bewusst auf Transparenz und Bürgerbeteiligung, bevor die endgültige Ausbauplanung beschlossen wird.